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Gefälleplanung und Gefällekeile

Berechnung der Gefällekeile zu Abläufen und Rinnen, Gefällekeil-Aufstellung, Plan der Unterlagsplatten und Fertigungsunterlagen für die Bestellung der Gefälledämmung.

Bevor Sie beginnen

Die Gefälleplanung entwirft Keile aus Wärmedämmung so, dass das Wasser zu den Abflüssen fließt. Im Dach-Editor muss Folgendes fertig sein:

  • Maßstab und Umriss des Dachs,
  • mindestens ein Abfluss: Ablauf, Rinne (Rinne oder freie Entwässerungskante) oder Speier. Jeder getrennte Teil des Dachs braucht einen eigenen Abfluss.

Aufbau und Materialien sind für die Berechnung der Keile nicht nötig. Wenn etwas fehlt, startet der Gefälle-Editor die Berechnung nicht und schreibt, was zu ergänzen ist.

Die Gefälleplanung gilt für ein Flachdach mit ebener Tragkonstruktion. Eine Halle mit geneigter Tragkonstruktion hat keine Keile, sie beschreibt die Anleitung Halle und Kehlkeile.

1. Gefälleplanung öffnen

  1. Öffnen Sie im Auftragscockpit den Reiter Berechnungen.
  2. Klicken Sie im Bereich Gefälleplanung und Sättel auf Gefälleplanung öffnen. Der Editor öffnet sich für das aktive Dach.
  3. Der Editor hat zwei Schritte: 1. Gefälle und 2. Sättel. Der zweite Schritt wird nach der ersten Berechnung freigeschaltet.

Gefälle-Editor: Parameter links und Plan der Gefällekeile auf der Zeichenfläche

2. Parameter

  • Neigung: Gefälle der Keile in Prozent.
  • Rastermaß: Raster der Keile, 1 m oder 0,5 m.
  • Anfangsdicke des Keils A: dünne Kante des ersten Keils A am Ablauf, mindestens 20 mm. Das Ablaufquadrat hat keinen Keil, und der Ablauf liegt auf der Grunddämmung. Von ihm aus werden die Keile A, B, C … verlegt, und jeder schließt an den vorherigen an. Unter dem Feld sehen Sie die Reihe der Keildicken beim eingegebenen Gefälle.
  • Grunddämmung steht über dem Feld und lässt sich dort nur lesen. Sie geben sie im Dach-Editor im Fenster Vorgehen oder im Reiter Materialien ein.

Ein Gefälle unter 3 % berechnet die Anwendung, weist aber darauf hin.

3. Keilmodus

  • Standard: nur Gefällekeile, ohne Unterlagsplatten.
  • Wiederkehrend: weniger Keiltypen (Option Anzahl der Keiltypen), die fehlende Höhe ergänzen flache Unterlagsplatten. Die Platten stehen in der Aufstellung, das gesamte Dämmvolumen bleibt gleich.
  • Ergänzungskeile für Kehlen und Grate: Eine Kehl- oder Gratzelle erhält einen Ergänzungskeil statt zwei zugeschnittener Keile. In der Aufstellung steht er als weitere Position.

4. Raster

  • Die Rasterdrehung geben Sie als Zahl ein, mit den Schaltflächen − und + in halben Grad oder mit der Schaltfläche Auto. Hat das Dach eine freie Entwässerungskante, richtet sich das Raster nach ihr aus, und eine manuelle Drehung wird nicht angeboten.
  • Rasterwerkzeuge: Ecke (klicken Sie auf eine Dachecke, durch sie verläuft dann ein Rasterschnittpunkt), Kante (das Raster dreht sich parallel zur Kante) und Verschieben (durch Ziehen auf der Zeichenfläche).
  • Ändert sich der Umriss später, meldet der Editor, dass die Ausrichtung nicht mehr gilt. Richten Sie das Raster erneut aus.

5. Gefälle erzeugen

  1. Klicken Sie auf Gefälle erzeugen. Die Berechnung kann eine Weile dauern, das Ergebnis lädt der Editor selbst.
  2. Der Umschalter Gefällekeile / Techn. Zeichn. ändert die Ansicht des Plans. Keilbeschriftung zeigt die Keiltypen.
  3. Die Karte Befunde der Gefälleplanung weist zum Beispiel auf einen Streifen ohne Gefälle hin, von dem das Wasser nicht abfließt. Die Schaltfläche Zeigen hebt die Stelle auf der Zeichenfläche hervor.
  4. In der Karte steht auch der Status des Entwurfs: Ausführungsreif oder Entwurf zur Überarbeitung – nicht ausführungsreif mit den Befunden der Stückprüfung. Ein Entwurf zur Überarbeitung trägt den Hinweis auch in den Ausgaben.

Ändert sich während der Berechnung die Geometrie, wird die Berechnung nicht abgeschlossen, und der Editor fordert Sie auf, sie erneut zu starten. Ein Ergebnis für den alten Umriss würde für den neuen nicht gelten.

6. Sättel an Hindernissen

  • Sättel an Hindernissen (Lichtkuppel, Schornstein, Schacht, Aufbau …) werden nicht gezeichnet. Sie entstehen bei der Gefälleberechnung als Schicht aus ebenen EPS-Platten auf den Keilen und leiten das Wasser um das Hindernis herum.
  • Der Schritt 2. Sättel ist eine Übersicht: Sättel mit den Zeichen R1, R2 …, Anzahl der Platten und Hinweise. Im Gefälleplan sind sie orange.
  • Hat die Berechnung keinen Sattel, steht das im Schritt. Das Umfließen der Hindernisse ist dann in den Gefällekeilen gelöst.

7. Ergebnisse und Ausgaben

  • Reiter Ergebnisse, nach einem Klick auf Detailausgaben anzeigen die Karte Wärmedämmung: Keile nach Typen, Bestellvolumen (ganze Platten) und Unterlagsplatten.
  • Im selben Reiter laden Sie im Bereich Fertigungsunterlagen die Zuschnittliste und Bestellung (CSV) und den Plan der Unterlagsplatten (PNG) herunter. Der Link 3D-Sichtprüfung der Gefälleplanung zeigt das Dach in 3D.
  • Reiter Protokolle: die Kapitel Keilplan, Keilaufstellung und Volumenliste und im Bereich Unterlagen für Lieferanten die Karte Wärmedämmung und Gefällekeile. Aus einer freigegebenen Revision der Unterlage entsteht der Baustellenplan.

Karte Wärmedämmung: Gefällekeile nach Typen, Bestellvolumen und Unterlagsplatten

Schmale Zuschnitte am Rand an der Attika werden auf der Baustelle meist aus Resten ergänzt. Im Reiter Materialien, Bereich Gefällekeile – Bestellung, gibt es das Feld Zuschnitte nicht bestellen, schmaler als. Die Aufstellung führt sie dann in einer eigenen Zeile.

Wann neu berechnen

  • Nach einer Änderung von Umriss, Öffnungen oder Abflüssen gilt das Ergebnis der Gefälleplanung nicht mehr. Öffnen Sie die Gefälleplanung und klicken Sie erneut auf Gefälle erzeugen.
  • Eine neue Gefälleberechnung macht den Verankerungsplan und das Gründach ungültig, weil sie auf den Keilhöhen beruhen. Starten Sie sie danach erneut.

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